Buchvorstellung “Lob der Überwachung”
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Lesung & Diskussion
Lesung: Maria Harpner, Übersetzerin, Sängerin, Wien
Moderation: Sigrid Kroismayr, Soziologin, Wien 19 Uhr, Depot, Breite Gasse 3, A- 1070 Wien
Moderation: Sigrid Kroismayr, Soziologin, Wien 19 Uhr, Depot, Breite Gasse 3, A- 1070 Wien
Überwachung hat einen schlechten Ruf, jede Datensammlung – ob durch den Staat oder von Digitalkonzernen betrieben – ist suspekt. Demgegenüber gälte es, Überwachung auch positiv zu denken: als Form der Sorge, als Möglichkeit guten Regierens, als Produktivkraft. Denn Überwachung kann auch bedeuten, Vermieter an Preistreiberei zu hindern, Raser im Straßenverkehr auszumachen, Finanzkriminalität aufzudecken. Auch für eine post-kapitalistische Gesellschaft sind die Technologien des Überwachungskapitalismus von entscheidender Bedeutung.
Illustration: Susann Massute