TALK: “Smart City – Machtfragen und Datenregimes in der digitalen Stadt”


Im Seminar “#FOLLOW ME: Open Data City” am Institut für Städtebauliches Entwerfen der Leibniz Universität Hannover

quednau.staedtebau.uni-hannover.de

„Smart City“ Stadtentwicklungskonzepte werden von viele Wissenschaftler aufgrund der damit verbundenen marktorientierten Politik kritisiert. Sie fordern im Sinne von Saskia Sassens „Open Source Urbanism“, Big Data öffentlich zugänglich zu machen. Die Open Data Strategy der EU Kommission (2011) kann als eine Reaktion auf das Daten Monopol von globalen Akteuren wie Google, Facebook & Co. gesehen werden: Städte sollen demnach ihre Daten für alle einsehbar und nutzbar machen. Wenn Daten das Gold des 21. Jahrhunderts sind, muss auch die Rolle von Planern und Architekten in Hinblick auf die Verwendung von Geo-Daten hinterfragt werden, um Städte zukünftig nachhaltig zu entwickeln anstatt technokratische Vorstöße zu verfolgen, die deren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen ignorieren.